Systems

Sep 20, 2024

Was auch immer Du oder ich Nennenswertes im Leben erreichen wollen,

wir können uns nahezu sicher sein, dass es das Ergebnis eines Systems ist.

Mehr Geld? Ist das Ergebnis eines Systems zur Geld-Generierung.

Mehr Erfolg im Job? Ist das Ergebnis eines Job-Erfolgssystems.

Ein gesunder, fitter Körper? Ist das Ergebnis eines Fitness-Systems.

Ich höre an der Stelle auf, weil der Punkt schon herübergekommen ist:

Systeme liefern uns die Ergebnisse, die wir uns wünschen.

Das dahinter liegende Prinzip lautet:

Baues Systeme.

Was mich immer wieder erstaunt ist, wie wenige von den Leuten, die das Ergebnis wollen, sich auf das dahinter liegende System konzentrieren, das das Ergebnis liefert.

Viel zu oft geht man den vermeintlich direkten Weg und schaut nur auf das Ergebnis.

Ich will Dir und mir hier vermitteln, warum es so hilfreich ist, auf das System dahinter zu schauen.

Wenn Du also irgendetwas Nennenswertes erreichen willst, das Du heute bisher nicht hast, solltest Du beim Thema "Systeme" hellhörig werden!

Was bedeutet das?

Ein System ist für mich einfach die Kombination aus Elementen und Workflows, die einen bestimmten Output liefern.

Was immer wir als Ergebnis wollen, also der Output, es ist das Ergebnis eines Systems.

Lass uns das Beispiel eines Autos nehmen.

Was wollen wir? Wir wollen vorankommen, von A, nach B.

Wie erhalten wir diesen Output?

Durch eine Kombination von Motor, Fahrwerk und Lenkung.

Das ist nichts anderes als ein System.

Im technischen Umfeld liegt die Sache auf der Hand.

Niemand würde auf die Idee kommen, das Wunschergebnis ohne ein funktionierendes technisches System zu erhalten.

Bei uns Knowledge-Workern sieht es ganz anders aus.

Wir können Ergebnisse auch durch Voranwursteln erhalten.

Das ist völlig legitim. Aber

Wie hilft es mir?

Am Ende geht es darum, den Output zu bekommen.

Ich will ein Ergebnis haben, und zwar in einer bestimmten Menge, Qualität und zu einem bestimmten Preis.

Ein System hilft mir dabei alle Drei Dimensionen besser zu machen.

Menge: Delegieren, automatisieren, skalieren.

Qualität: Gleichbleibender Output, systematische Verbesserung, Feedback-System einbauen.

Preis: Höhere Effizienz, weniger Ausschuss, weniger Bedarf an hochqualifiziertem Personal

Wie mache ich das?

Wenn eine Strategie wie ein Kochrezept ist, dann ist ein System die ganze Küche.

Bewusstsein: Mein erster Schritt ist, den Wert eines Systems zu verstehen und ein Verständnis dafür zu bekommen, wie ich ein System bauen kann.

Elemente darstellen: Ich habe Küchengeräte, Zutaten, verschiedene Rollen. Das sind meine Elemente.

Workflows verbildlichen: Die Geräte und Zutaten werden in einer bestimmten Art und Reihenfolge genutzt. Das sind meine Workflows.

Einfach-System starten: Ich starte mit einer Einfach-Version, die nur einem Ziel folgt: Eine erste Variante des gewünschten Output zu liefern.

System systematisch verbessern: Ausgehend von meinem MVS fange ich an, mein System zu verbessern. Meine Maßgabe sind dabei die Dimensionen Menge, Qualität und Kosten. Ich teste und versuche einfach, mit welchen Veränderungen ich die Menge und Qualität erhöhen und ide Kosten senken kann. Das Ganze jeweils, ohne die anderen Dimensionen dabei zu verschlechtern.

Aber..., aber..., aber...

Arbeite ich damit nicht an der Sache vorbei? Bin ich nicht schneller, wenn ich mich direkt um das Ergebnis kümmere und nicht um das System?

Ja und nein.

Hier das richtige Maß zu finden, ist eine große Kunst.

Wenn ich nur direkt aufs Ergebnis hin wurstele, bin ich im Hustler-Modus. Das ist super. Nur, wird es zum Problem, wenn ich mich nie aus diesem Modus erhebe und versuche, die Sache mehr zu systematisieren?

Warum?

Weil ich nicht schaue, wie ich die Menge, Qualität oder Kosten verbessern kann. Dadurch stoße ich an eine natürliche Grenze.

Konzentriere ich mich andererseits zu sehr auf das System, dann schaffe ich zu wenig (oder gar keinen) Output.

Der Output ist aber das Ziel, also steuere ich am Ziel vorbei.