Feedback
Sep 20, 2024
Im Artikel Continue habe ich bereits ein Erfolgsprinzip mit Dir geteilt.
Damit mein Voranschreiten möglichst schnell und stark zum Erfolg führt, tue ich gut daran, es mit einem weiteren Prinzip zu kombinieren.
Nutze Feedback!
Was meine ich damit?
Nutze Feedback bedeutet, dass ich den Wert von Feedback erkenne, es aktiv sammle und mich auf dessen Basis anpasse.
Genau genommen ist es das, was uns von grunzenden Höhlenmenschen zu (wesentlich seltener grunzenden) High-End Industrie-Menschen gebracht hat.
Die Fähigkeit auf Basis von Feedback zu lernen und uns anzupassen.
Darwin hat mit seinem "Survival of the fittest" darauf hingewiesen.
Er meint damit nicht, dass der stärkste überlebt, sondern der, der sich am besten den sich ändernden Bedingungen ANPASSEN kann.
Und was steht im Kern von anpassen?
Genau!
Beobachten AKA Feedback sammeln und meine Erkenntnisse umsetzen.
Das meine ich mit Nutze Feedback.
Was bringt es mir?
Wenn ich Continue mit Feedback kombiniere, macht mich das einfach gesagt zu einer unaufhaltsamen Verbesserungsmaschine.
Mache ich nur stur weiter, ohne mich zu verbessern, dann wende ich zu viel Energie auf und mache mir das Leben schwerer, als es sein muss.
Baue ich aber einen Feedback-Loop ein, dann setze ich mich selbst auf eine unaufhaltsame Verbesserungsspirale.
Ich bewege mich immer weiter voran UND werde besser dabei.
Merkst Du, wie das eigentlich gar keine andere Option übrig lässt, als immer erfolgreicher zu werden?
Wie mache ich das?
Wenn das so offensichtlich ist, kann man sich fragen:
"Ja, warum macht das denn nicht jeder so?"
Meine Antwort auf diese Frage:
Weil ich es erst erkennen muss, spüren und dazu noch wissen muss, WIE ich es mache.
Die meisten Menschen werden sagen "Ja, klar. Feedback sammeln ist hilfreich".
Das komische ist, dass der absolute Großteil GENAU dieser Leute aber bei Weitem nicht genug Feedback sammelt und nutzt.
Wenn Du und ich das anders machen, haben wir automatisch einen großen Vorteil.
Aber, ich gleite ab...
Hier meine Schritte, WIE ich das mache:
Schritt 1: Ich verstehe die zentrale Bedeutung von Feedback
Der Punkt ist weniger banal, als er klingt.
Wie gesagt, jeder wird zustimmen, dass Feedback eine gute Sache ist.
Das reicht aber nicht.
Ich muss erkennen, dass es ALLES ist.
Ich muss anfangen, dass es meine zentrale Aufgabe ist, Feedback zu sammeln und zu verwerten.
Keine Nebentätigkeit, sondern meine Haupt-Aufgabe.
Schritt 2: Ich sammle positive Erfahrungen
Mein Verständnis für den gewaltigen Wert von Feedback hat sich erst durch Erfahrungen entwickelt.
Da beißt sich die Katze ein wenig in den Schwanz.
Heißt...
Ich KANN den Wert von Feedback erst verstehen, wenn ich ihn ERLEBT habe.
Dazu wiederum muss ich überhaupt so weit gekommen sein, um es zu probieren.
Ich hoffe, mein Artikel setzt hier einen Keimling in Deinem Gehirn.
Schritt 3: Ich setze ein Feedback-System auf.
Das ist ein entscheidender Schritt.
Wenn ich beispielsweise Feedback von meinen Blog-Lesern einholen will (was ich natürlich will! Ich folge ja dem Feedback-Prinzip)
dann muss ich die Möglichkeit dafür einrichten.
UND sie muss so gut eingerichtet sein, dass sie auch Feedback liefert.
Genau dasselbe gilt für ALLE Bereiche, in denen ich Feedback einholen will.
Ich brauche ein Setup, dass mir das Feedback möglichst einfach und kontinuierlich liefert.
Dieses Setup fällt nicht vom Himmel.
Ich muss es mir einrichten.
Das ist Arbeit.
Diese wiederum mache ich nur, wenn mir klar ist, wie wertvoll das Feedback ist.
Und schon merken Du und ich, WARUM so viele Leute das nicht nutzen.
Sie machen den Schritt nicht, sich ein Feedback-System einzurichten.
Schritt 4: Ich werte das Feedback aus
Rückmeldung einzusammeln, reicht natürlich nicht.
Ich muss auch drauf sehen und meine Schlüsse daraus ziehen.
Eigentlich klar.
Deshalb schreibe ich hier nicht mehr dazu.
Schritt 5: Anpassen
Und jetzt wird es noch mal richtig wichtig.
Wenn ich auf Basis des Feedbacks erkenne, was ich verbessern kann, dann muss ich es auch ÄNDERN.
Das ist so klar wie herausfordernd.
Nun ja...
Und wenn ich die Schritte 1 bis 5 gehe und das immer und immer wieder mache, dann werden meine Ergebnisse besser und besser.
So einfach ist das...
Und doch so schwer.
Schau doch selbst mal, wo Du aktuell ein vollständiges Feedback-Loop, wie oben beschrieben am Laufen hast.
Ich schließe mich da übrigens in keiner Weise aus. Auch ich könnte meine Feedback-Hausaufgaben noch viel besser machen.
Aber... ich arbeite dran.